Fridays for future

Fridays for future

Friday for Future ist eine Bewegung. Sie geht über die ganze Welt. Überall erfährt sie Unterstützung. Gegründet wurde sie von der 16-jährigen Greta Thunberg. Sie begann an einem Freitag die Schule zu schwänzen und demonstrierte für ein besseres Klima. Daran nahmen sich viele ein Beispiel und jetzt hat das Ganze ein Ausmaß, das einen verblüffen lässt. Denn sowohl geründet als auch belebt wird es von Schülern. Jeden Freitag gibt es Demonstrationen rund um den ganzen Globus. Auch in den Medien ist Fridays for Future angekommen. Im Internet gibt es unter dem Suuchbegriff „Fridays for Future“ hunderte Seiten und Promoter. Für viele Jugendliche war es die erste Gelegenheit sich für ihre Zukunft aktiv einzusetzen.

Als wir davon gehört haben, stand fest, dass auch wir hingehen. Bei der ersten Demonstration waren es 2000 Menschen, hauptsächlich Schüler. Sie hatten Plakate gemalt und geschrieben, sich Sprüche ausgedacht und sich Plätze für Reden organisiert. Auch die Stimmung war sehr gut. Es war einfach die Motivation, etwas zu verändern, nach dem Motto: „So kann es nicht weitergehen! Auch Sie können etwas Kleines verändern, was Großes bewirken kann“. Im Folgenden werden einige klimafreundliche Alternativen aufgezeigt:

Auto fahren  – Fahrrad fahren oder die Öffentlichen Verkehrsmittel nehmen

Kohle/Kernkraftwerke – alternative/erneuerbare Energien

Fliegen/Schifffahrten – regionaler verreisen   

Eingeflogene Lebensmittel – regionale und erntezeitbestimmte Lebensmittel

Plastik – Umwelttaschen, Glasbehälter…

(Selina und Luise aus der 9. Klasse)

Bericht zu Fridays for future

Am Freitag haben wir uns nach dem Hauptunterricht auf den Weg in Richtung Stadt gemacht. Um 11:00 Uhr ging dann die Demonstration am Königsplatz los. Erst gab es technische Störungen, aber dann haben mehrere Schüler Reden zum Thema Klimawandel gehalten.
Nach den Reden sind wir dann langsam losgelaufen in Richtung Holbein Gymnasium. Während der Demo wurden verschiedene Parolen gerufen, wie zum Beispiel „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr unsre Zukunft klaut“ oder „Leute lasst das Glotzen sein, reiht euch in die Demo ein“. Die Demonstration dauerte circa bis 14:30 Uhr.
Mehrere Schüler gingen schon vor dem Ende der Demo. Bei der Demonstration haben auch Erwachsen und Senioren mitgemacht.
Wir haben uns bei dieser Demonstration beteiligt, weil wir möchten, dass wir und unsere Kinder später mal auf einer gesunden, schönen Welt leben können; und auch dass die Abholzung der Wälder und der Kohlenbau in Kohlekraftwerken gestoppt wird, damit wir gesunde Luft einatmen können.
Mit der Demonstration wollen wir bewirken, dass die Politiker aufschauen, ihre Meinungen überdenken und richtige Entscheidung treffen, die der Umwelt gut tun. Man merkt auch, wie wichtig das Thema den Schülern ist, da die Schüler von staatlichen Schulen auch die Demonstrationen besuchen, obwohl sie meist einen Verweis riskieren.
In unserer Stadt in Augsburg wird die Demonstration von ungefähr 1.500 Leuten besucht. Die Demonstrationen finden alle zwei Wochen statt.
FFF hat auch ein Instagram Profil. Dort werden regelmäßig Informationen bezüglich der Demo gepostet.
Wir hoffen, dass unsere Teilnahme an den Demonstrationen etwas bewirkt. Ebenfalls hoffen wir, dass die Demonstrationen weiterhin so regelmäßig besucht und ernst genommen werden.

(Lara, Calotta und Liselotte aus der 9. Klasse)

Wie haben wir von Fridays for Future erfahren?

Wir haben in den Nachrichten mitbekommen, dass in anderen Ländern von Schülern, während der Schulzeit, für den Klimaschutz auf den Straßen demonstriert wird. Dass auch in Augsburg eine Demonstration am folgenden Freitag stattfinden soll, haben wir über Sozialmedia erfahren. An unserer Schule wurde zudem auch noch ein Interview mit Jakobo und Valentin über ihre aktuelle Meinung zu der Klimapolitik gedreht, welches auf Sat. 1 ausgestrahlt worden ist. Im Matheunterricht erzählte uns Herr Korshinky freudig, dass der Verwaltungsrat uns ohne jegliche Bestrafung auf die Demo gehen lässt, da es ja während der Schulzeit ist. Es war nur eine Einverständniserklärung der Eltern nötig. In unserer Physikepoche hatten wir uns bereits mit dem Thema Klimawandel auseinandergesetzt.

Ablauf der Demonstration:

Nach dem Hauptunterricht, der um 09:40 Uhr zu Ende war, haben wir noch Plakate mit Sprüchen wie „Klimaschutz statt Kohleschmutz“, „Change the System not the Climate“ oder „There is no Planet B“. Mit dem Bus sind wir dann in die Stadt gefahren und um 11:00 Uhr ging dann die Demonstration auf dem Rathausplatz los. Es wurden dann viele Reden Über den Klimawandel gehalten. Diese Reden wurden aber nicht nur von Erwachsenen, sondern auch von Jugendlichen und Kindern gehalten. Ein Junge aus der 7. Klasse von unserer Schule, hat ebenfalls eine Rede gehalten. Nach einiger Zeit sind wir dann Richtung Moritzplatz gelaufen. Wir sind als erstes zum Holbein gelaufen. Dort haben viele Schüler aus dem Fenster geschrien und gewunken. Anschließend sind wir zu deutscher Bank gelaufen. Vor dem Gebäude sind wir erneut stehen geblieben und es wurde erneut eine kleine Rede gehalten. Am Fenster standen viele Bänker und haben skeptisch rausgeschaut. Anschließend gingen wir übers Theater Parlament wieder zurück zum Rathausplatz gelaufen. Es wurden weitere Ansprachen gehalten und die Demo hat sich langsam aufgelöst. An diesem Tag waren ca. 2000 Menschen dort.

Was halten wir von Fridays for Future?

Wir finden, dass Fridays for Future eine gute Möglichkeit, vor allem für uns Jugendliche ist, den Politikern ein Zeichen zu setzten, dass auch uns etwas an unserer Zukunft, und der, unserer Erde liegt. Das Konzept ist gut und wichtig jedoch sind auch viele Schüler dabei, die einfach nur die Schule schwänzen und nicht einmal wissen, wofür sie auf die Straßen gehen. Das ist sehr traurig, denn das Thema ist sehr wichtig und aktuell. Es ist auch sehr gut, dass die Demonstrationen so regelmäßig stattfinden, denn das Zeigt, dass wir da dranbleiben und das Thema uns wirklich sehr am Herzen liegt. Die Politik muss handeln, denn die Demos helfen dem Klima nicht, aber sie machen auf jedenfall darauf aufmerksam. Mittlerweile sollten es aber alle Politiker verstanden haben: DEN KLIMAWANDEL GIBT ES WIRKLICH! Und wir müssen JETZT handeln.

Auch wenn viele Leute meinen, dass sie zu klein sind, um etwas für den Klimawandel zu tun, so fängt es doch bei den kleinen Sachen an. Bei einer Plastiktüte oder einem Caffè to-go Becher, wenn wir nicht alle bald etwas tun, gibt es für uns keine Zukunft in einer schönen, gesunden Welt. Es gibt auch viele Alternativen, wie Papiertüten oder Glass.

Carlotta Bartmann & Viola Srownal