Fridays for Future

Die Fridays For Future Bewegung geht um die Welt! Überall erfährt sie Unterstützung durch engagierte Jugendliche, die sich für ihre Zukunft einsetzen. 2018, initiiert von der damals 16-jährigen Schwedin Greta Thunberg, schlossen sich viele Ihrem „Skolstrejk för klimatet“ („Schulstreik fürs Klima“) an.

Über viele Monate hinweg streikten Schüler*innen aus aller Welt immer freitags! Auch in Augsburg gab es viele sehr zahlreich besuchte Streiks! Für viele Jugendliche war Fridays For Future die erste Gelegenheit sich für ihre Zukunft aktiv einzusetzen… das erste Mal das Gefühl zu haben Gehör in der großen weiten Welt zu finden!

Wir haben an unserer Schule großes Glück! Einigen Schüler*innen wurde die Teilnahme an den Freitagsdemonstrationen von schulischer Seite verboten. Man berief sich auf die Schulpflicht. Unsere Schule unterstütze hingegen die Schüler*innen, die an den Schulstreiks teilnehmen wollten. Jeder der wollte, der durfte!

Wir sind alle sehr dankbar dafür, diese Freiheit besitzen zu dürfen!

(Linus aus der 12. Klasse)

FridaysForFuture-Zentralstreik in Berlin am 22.10.

Als Reaktion auf die, bereits im Wahlkampf und spätestens jetzt während der Sondierungsgespräche verlorengegangenen Antwort auf die Klimakrise, wurde unter dem Motto „Ihr lasst uns keine Wahl!“ vor allem für die Einhaltung des 1,5°C-Ziels des Pariser Abkommen demonstriert.

Die Kundgebungen begannen um 12:00 Uhr am Brandenburger Tor. Nach circa einer Stunde setzte sich der Demonstrationszug in Richtung Potsdamer Platz in Bewegung. „Unsere Zukunft ist nicht verhandelbar!“ und „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!“, wurde gerufen.
Gegen 15:00 Uhr wurde die Demonstration aufgrund einer Unwetterwarnung polizeilich beendet.

Alles in allem, war es eine gelungene Demonstration, die zeigt wie viele Menschen sich um die klimatische Zukunft unseres Planeten sorgen. Ich hoffe, dass diese Massen, den Entscheidungsträger*innen unserer bald neuen Regierung, ein Wegweiser sein werden!

Re­po­li­ti­sie­rung der Jugend: „Generation Greta“

Unter dem Credo: „Wieso soll ich mich in der Schule auf eine Zukunft vorbereiten, die es wegen der Versäumnisse in der Klimapolitik vielleicht gar nicht geben wird?“ löste Greta Thunberg 2018 die ersten Schulstreiks aus. („Skolstrejk för klimatet“)

Auch nach nun über drei Jahren erleben wir kein Abebben dieser Bewegung. Im Gegenteil! Gerade jetzt durch die Sondierungsgespräche und die mögliche Bildung einer „Ampel-Regierung“ wird die Forderung nach Klimagerechtigkeit so wichtig wie noch nie! Jetzt besteht die Chance zumindest in Deutschland etwas zu verändern!

Gewissermaßen erleben wir mit Fridays For Future und den vielzähligen anderen lautstarken Bemühungen die Re­po­li­ti­sie­rung der Jugend. Kritisiert wird ein „weiter so“. Es ist allen klar, dass es so auf Dauer nicht weitergehen kann.

(Beitrag von Linus Groschke)


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