ImpressumSitemapKontaktAlumni
Suche

Waldorfschüler überreichen Spende an die Wärmestube

Regelmäßig helfen Waldorfschüler Kunden beim Real, ihre Einkäufe in Tüten zu packen. Für diesen sogenannten „Friendly Service“ erbitten die Schüler dann jeweils eine kleine Spende zugunsten eines sozialen Projekts. Vor kurzem überreichten die Schülerinnen Ann-Kathrin Beck, Tiziana Lehmann und Veronika Führer einen Scheck über 650 Euro an Sunni Strewe von der Wärmestube des Katholischen Verbandes für soziale Dienste e.V. Mit dabei war die Lehrerin Isabella Geier, die unter vielen anderen Projekten auch die Spendenaktionen der Schule organisiert. Die Spendenaktionen gibt es seit letztem Schuljahr etwa einmal im Monat. Norbert Spicker, Geschäftsführer der Real-Filiale in der Berliner Allee, versorgt die Helfer dann jeweils mit Obst, Butterbrezen, Getränken und Süßigkeiten.

Bei den letzten „Friendly-Service“-Aktionen wurde unter anderem für die Brücke e.V. in Augsburg , für den Bunten Kreis, den Integrationsverein „Tür an Tür“ oder für Bücherregale für eine Bibliothek an der  marokkanischen Partnerschule der Waldorfschule Geld gesammelt.

„Wir finden es wichtig, dass unsere Schüler nicht nur ihre intellektuellen, sondern auch ihre sozialen Fähigkeiten entfalten und entwickeln“, sagt Lehrerin Isabella Geier. „Wir ermutigen sie, sich in die Situation von Menschen hineinzuversetzen, denen es nicht so gut geht wie ihnen selbst. Das kann sie zu einem gemeinschaftlichen Handlungsimpuls anregen, zu Verantwortungsgefühl und zu der Erkenntnis, dass der Zusammenhalt einer Gesellschaft nur durch Solidarität erhalten bleibt. Wenn sie dann die Freude der Empfänger erleben, ist das eine schöne Bestätigung für ihr Engagement. Sie sammeln aber nicht nur für Benachteiligte oder Kranke, sondern auch für Initiativen, die wichtige gesellschaftliche Aufgaben übernehmen, wie den Schutz der Weltmeere oder die Integration von Flüchtlingen. Es freut uns, dass der Geschäftsführer von real, Norbert Spicker, unseren Schülern diese wichtige Erfahrung ermöglicht. Dankbar sind wir aber auch seinen Kunden, die unsere Schüler, bzw. die Organisationen, für die sie den friendly service machen, großzügig unterstützen“.