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Musik spricht eine andere Sprache als Politik

Ein ganz besonderes Konzert mit Musik der orientalischen Klassik fand am  Sonntag im Festsall der Waldorfschule statt. Lehrer und Studenten der einzigen jüdisch-arabischen Musikschule in Jerusalem,
dem Center for Middle Eastern Classic Music, spielten Kompositionen von ägyptischen, türkischen, tunesischen Komponisten sowie traditionelle Stücke des arabischen Kulturraums. "Musik spricht eine andere Sprache als Politik", sagte Elad Gabbay, Lehrer an der Musikschule. Er spielt unter anderem das Kanoun, einem mit der europäischen Zither vergleichbaren Instrument. Das Publikum war begeistert von Musik und Künstlern und spendete stehend Applaus. "Es hat mich sehr berührt, Musiker mit arabischer und jüdischer  Herkunft gemeinsam spielen zu sehen und zu hören", sagte eine Zuhörerin im Anschluss an das Konzert. Die Französisch- und Geschichtslehrerin Isabella Geier hatte im Rahmen ihres Sabbat-Jahres Israel besucht und die Künstler eingeladen. Sie konnte elf Augsburger Organisationen gewinnen, das Projekt zu unterstützen: das Friedensbüro des Kulturamts der Stadt Augsburg, die DIG, die IKG, die alevitische Gemeinde Augsburg, der Kultur- u. Sportverein Ozakdeniz, pax Christi, der Mesopotamienverein, attac, FILL, das Neruda Kulturkaffe und das Grandhotel Cosmopolis.